Er umfasst 20.825 Hektar und erstreckt sich über eine Seehöhe von 385 bis knapp 2000 Meter. Ein buntes Mosaik aus weitläufigen Wäldern, verborgenen Schluchten, unberührten Bergbächen und reizvollen Almen.
Seltene und gefährdete Tiere und Pflanzen finden hier Lebensraum und Rückzugsgebiet - zum Beispiel Luchs, Weißrückenspecht und Alpenbockkäfer sowie Clusius-Primel und Frauenschuh.
Bäume dürfen wachsen, alt werden und sterben, so wie es der Lauf der Natur vorsieht. Der Fichten-Tannen-Buchenwald ist die dominierende Waldgesellschaft im Gebiet. Als Besonderheiten gelten Orchideen-Buchenwälder der tiefen Lagen, Bergahorn-Eschen-Schluchtwälder, Schneeheide-Kiefernwälder und Auwaldbestände mit Erle.
Almen und Bergwiesen erheben sich wie bunte Inseln in einem Meer aus Wald. Sie sind ein typisches Landschaftselement in unseren Bergen und bieten Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen, die die offene Landschaft brauchen wie Wiesenbrüter, Schmetterlinge und seltene Orchideen. Der Nationalpark setzt sich für die Erhaltung der Almen und eine ökologische Bewirtschaftung ein.
Die vielfältigen Lebensräume des Nationalpark Kalkalpen beherbergen zahlreiche, anderswo schon selten gewordene Tiere und Pflanzen.
Wir finden hier unter anderem
30 Säugetierarten (siehe ausgewählte Arten: Luchs, Braunbär)
80 Brutvogelarten
1600 verschiedene Schmetterlinge